Nachdem ich
meinen Blog ja hier über lange Zeit schändlichst vernachlässigt habe, mir aber
regelmäßig den festen Vorsatz mache, das zu ändern (Hilfe, ich hatte
tatsächlich noch die Weihnachts-Wallpaper im Hintergrund!!), es aber trotzdem
wieder nicht schaffe (ich weiß: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg…), habe ich
mir heute dann doch selber mal in den Allerwertesten getreten und starte mit
einer Buch-Rezension!
Nach meinem
Rezensions-Debüt bei der Lesenden Minderheit vor ein paar Wochen, möchte ich
nun von einem Buch berichten, zu dem ich irgendwie sogar einen persönlichen
Bezug habe. Ich kenne nämlich die Autorin!
Und nachdem ihre und meine Kurzgeschichten in der 5.
und 6. Klasse unseres humanistischen Gymnasiums noch gemeinsam in Sammelbänden
erschienen und die Auflage von je ca. 30 Exemplaren auch damals noch von
unserer Deutschlehrerin Frau H. persönlich kopiert und gebunden wurde, hat sich
meine Schriftsteller-Karriere dann eher auf unregelmäßige Blogeinträge und
wortreiche Postings auf Facebook verlagert.
Hier ein Bild besagter jugendlicher Kurzgeschichte (wie man erkennt, hat Ina damals -wie wir alle - ihre Geschichten auch selber illustriert):
Ina Haller allerdings hat jetzt mit „Tod
im Aargau“ bereits den 2. Krimi veröffentlicht! Und das mit Erfolg! Unter http://www.buch.ch/shop/krimis-thriller-14/kategorie-topseller/buch/
(dem Schweizer Pendant zu Buch.de) befindet sich ihre Neuerscheinung gleich
hinter Dan Brown auf Platz 2!
Ina wohnt
mittlerweile seit Jahren in der Schweiz, dort wo auch ihr Roman spielt. So
stößt der deutsche Leser dann auch mal auf Wörter wie „Velo“ für Fahrrad oder bekommt
einen kleinen Einblick in die Aufteilung nach Kantonen.
Da ich weiß, dass Ina
zu Schulzeiten gleich hier im Bergischen Land aufgewachsen ist, fallen mir solche
„einheimischen Besonderheiten“ vielleicht sogar noch mehr auf ;) Ich merke, Ina
ist durch und durch Schweizerin geworden.
Jetzt denkt
der gemeine Deutsche ja in erster Linie an hohe Berge, friedliche Almhütten,
gemütliche Einheimische, Käsefondue und Toblerone, wenn er an die Schweiz denkt.
Mit diesem Klischee räumt Ina in „Tod im Aargau“ kräftig auf!
Gleich zum
Auftakt: ein Mord!
Erschüttert müssen die Protagonistin Andrina und ihre
Kolleginnen des Cleve-Verlags die Leiche eines Erfolgsautors finden.
Ausgerechnet auf der Bühne, auf der die Musical-Premiere zu dessen Buch aufgeführt
werden soll.
Die Polizei
ermittelt in alle Richtungen, auch Andrina gerät anfänglich in den Strudel der
Verdächtigen. Wie gut, dass der smarte Ermittler Feller, zu dem sie sich von
Anfang an hingezogen fühlt, diesen Verdacht aber schnell aus der Welt schaffen
kann.
Als sich dann
kurz darauf eine Kollegin und besondere Vertraute Andrinas überraschend das Leben nimmt und
eine weitere Verlagsmitarbeiterin nur knapp einen Anschlag überlebt, nimmt die
Geschichte einen rasanten Lauf.
Wie tief
steckt Andrina selber in all dem drin? Denn auch sie selbst gerät in akute
Gefahr. Ist ihr Exfreund eventuell der Täter? Wer sonst könnte einen Grund
haben, ihr etwas anzutun?
Zusammen mit
Feller durchlebt Andrina eine aufreibende Jagd gegen die Zeit und den Mörder,
der immer näher zu rücken scheint! Hochspannung, besonders am Ende der
Geschichte!
„Realistisch,
unterhaltsam, erfrischend anders – nicht nur für Aargauer lesenswert“ schreibt
der Emons-Verlag, unter dem „Tod im Aargau“ erschienen ist. Und damit hat er
Recht!
Es gibt den
Krimi auch als Ebook, habe ich gesehen. Ich habe allerdings die
Taschenbuch-Version. Die kann mir Ina irgendwann mal signieren...
ISBN 978-3-95451-076-4
www.emons-verlag.de
Also: Kaufen und junge Autorin unterstützen! :)


